Pescatourism, quesaco!??
Ich habe Glück. Mein Arbeitsplatz, das Fremdenverkehrsamt, befindet sich im Hafen von Port-Vendres. So geniessen wir nicht nur die spektakuläre Aussicht auf das Leben rund um die Kais, sondern treffen auch regelmäßig auf die dort ansässigen Fischer.
Einer von ihnen, Franck, lud mich ein, ihn auf See zu begleiten, um die aufregende Welt des Fischers zu entdecken. Ich bin immer ein wenig (sehe viel!) seekrank, aber meine Neugier ist stärker... Ich probiere das Abenteuer!
Hallo junger Matrose!
Üblicherweise findet das Experiment in 2 Stufen statt. Das Einsetzen der Netze ins Wasser am späten Nachmittag (ca. 1 Stunde auf See), gefolgt vom Einholen der Netze am nächsten Tag. Dafür braucht man auf See ca. 3 Stunden.
Schade, dass ich nachmittags nicht verfügbar bin, aber ich verspreche, am nächsten Tag, am frühen Morgen, pünktlich bei meiner Kollegin Marieke zu sein...

Autsch, die Nacht war kurz…
Aufstehen um 4 Uhr morgens des Morgens mitten in der Nacht… es sticht, um die Pescatourism-Aktivität zu testen!
Lächelnder Empfang durch Franck (wie geht es ihm zu dieser Zeit!?) an Bord seines Bootes „Lé-flo 2“.
Das ist es, wir sind gegangen. Richtung Cap Béar.
Wir geniessen einen großen Atemzug jodhaltiger Luft…
Während der Fahrt erzählt uns Franck von seinem Job, den Launen des Wetters und lässt uns seine Lebensweise und seine Gewohnheiten entdecken. Als wir an unserem Ziel ankamen, nahmen wir am Heben der Netze teil, hauptsächlich Rotbarben an diesem Morgen. Es ist ein wirklich magischer Moment, als wir die Beute entdecken, die uns das Meer freundlicherweise überlassen hat!



Ein paar Stunden lang das Leben von Franck zu leben, ermöglichte es uns, die Arbeit eines Fischers aus Port-Vendres wirklich zu entdecken. Es ist fabelhaft und hart zugleich, man muss wirklich leidenschaftlich sein!
Obwohl ich mich an Bord eines Bootes nicht wohl fühle, geht die Aktivität zu schnell zu Ende. Wir sind gegen 8:30 Uhr zurück im Hafen, um die Fische zu entladen.

Die Erfahrung ist großartig, mit dem zusätzlichen Bonus von herrlichen Panoramen vom offenen Meer und wunderbaren Farben. Kein Wunder, dass Maler die Côte Vermeille so sehr lieben!!


Eine Aktivität zum Nachmachen und Wiederholen, danke Franck!
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